THEATERMASCHINE 2026
- (un)cut ties - 

Das Institut für Angewandte Theaterwissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen veranstaltet dieses Jahr die 31. Ausgabe der „Theatermaschine“ – ein von Studierenden organisiertes Theaterfestival. Dabei handelt es sich um eine jährliche Präsentation der Arbeit des Instituts, die dieses Jahr vom 3. bis zum 7. Juni stattfinden wird.

Countdown

Die 31. Theatermaschine, mit dem Motto (UN)CUT TIES vom 03.-07. Juni 2026 startet in:

Folgt Uns!

Festival Zeitplan

- Überblick -

Mittwoch 03 Juni 2026

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Tag 1 - Auftakt

11:00 - 12:00 Eröffnungs-Performance

14:00 - 14:30 working title - the musical

15:00 - 16:00 WORKSHOP String Art

16:45 - 17:30 Prometheus (gefesselt)

17:00 - 23:00 Wir haben noch Leichen im Keller zuhause
(23:00 - 23:30 Nachgespräch)

18:00 - 18:30 klettwitzer bericht 1958
(18:30 - 19:00 Nachgespräch)

19:00 - 20:00 (min 1 hour) *fancy* dinner party 2.0

21:00 - 21:30 Judith! wir setzen uns mit
                 Produktionsbedingungen auseinander!
(21:30 - 22:00 Nachgespräch)

Ganztags - Noon Mountain practice

Ganztags - Resignation und Rebellion

Donnestag 04 Juni 2026

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Tag 2

10:00 - 18:00 TOMBOLA or Cutting the (financial) ties of
                  Notgroschen

10:00 - 11:30 WORKSHOP Movement in the Morning

11:00 - 15:15 Dream Machine

13:00 - 14:30 Sarah Marsh - DOD (album listening party)
(Feedback Jar)

15:00 - 16:00 WORKSHOP Freundschaftsbänder

17:00 - 17:30 Matter-of-course
(Feedback Jar)

17:00 - 18:00 Lahn Ensemble
(18:00 - 18:30 Nachgespräch)

18:00 TOMBOLA - Preisverleihung!

18:15 - 19:15 Katharsis - The Release Concert

20:00 - open Cutting Boobs

22:00 - 22:30 Kleine Versuche / Little Tryouts

Ganztags - Noon Mountain practice

Ganztags - Resignation und Rebellion

Freitag 05 Juni 2026

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Tag 3

11:30 - 15:00 Pflanzen // Kleidung Tausch Party

13:00 - 13:30 george, hat and other things
(Feedback Jar)

14:15 - 14:45 staring ahead on a star 

15:00 - 16:00 WORKSHOP Kartoffel-druck

16:00 - 16:45 poor unfortunate souls - a reading

17:15 - 18:15 Arbores, Aves et Lapides: Lasst mich ruhen, wo
                das Gras immer grün ist

18:45 - 19:45 dear diary, my amp is too loud

20:30 - 21:45 ECHO/NARZISS

22:15 - 23:15 GIESSEN TV präsentiert: Der große Göbbels-
                 Preis - DIE Gießen Gala

22:00 - 00:00 Mic Drop Seminar or Ästhetik des schiefen
                  Tons? Choose your fighter

00:00 - 05:00 As ( ), Occasionally I Loop ( )

Ganztags - Noon Mountain practice

Ganztags - Resignation und Rebellion

Samstag 06 Juni 2026

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Tag 4

11:30 - 12:15 Hysterical Cunt - open rehearsal
(12:15 - 12:45 Nachgespräch)

13:00 - 13:45 but I wanted to be a SUCCESS STORY
(13:45 - 14:15 Nachgespräch)

14:30 - 15:00 Joan or Embers

15:00 - 16:00 Pannel Talk/Input Workshop: No cuts (keine
                 Kürzungen)

15:00 - 16:00 WORKSHOP How to: Kravatte richtig binden

15:45 - 17:45 Let us let go

19:00 - 20:00 Ich traf die Trauer bei Nacht in der Küche

21:30 - 00:30 (un)masking ATW

Ganztags - Resignation und Rebellion

Sonntag 07 Juni 2026

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Letzter Tag - Abschluss

12:00 - 12:30 Flieder ist die Farbe deiner Augen im Januar
                 oder see you soon
(12:30 - 13:00 Nachgespräch)

13:30 - 14:30 Deep resonance bounce

15:00 - 16:00 WORKSHOP Buttons

15:45 - 16:45 nicht wollen/können
(16:45 - 17:15 Nachgespräch)

19:00 - 20:00 and counting

21:00 - 21:30 blue family
(21:30 - 22:00 Nachgespräch)

Ganztags - Resignation und Rebellion

22:00 - 22:30 Abschluss-Zeremonie - uncutting the tie

Mittwoch 3. Juni

Tag 1 / Eröffnung
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11:00-12:00

ERÖFFNUNGS-PERFORMANCE

Eröffnung

Wir laden euch herzlich zur Eröffnungsfeier der Theatermaschine 2026 ein!
Das Theaterlabor öffnet seine glänzenden Glastüren, um euch in der bunten Welt von
ATW & CUP willkommen zu heißen!
Bringt eure Freunde, Familie, Nachbarn und sogar eure Goldfische mit, holt euch einen Begrüßungsdrink und feiert gemeinsam mit dem TM-Team bei einer skurrilen Feier rund um Performance, Leidenschaft und junge Künstler den Startschuss für die diesjährige Ausgabe des beliebten Festivals!

Personen: TM-Team
              
Wo: Festival Center

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14:00-14:30

working title - the musical

Kategorie: Musical

Sprache: Englisch

Die Mitglieder der  Musical-AG der ATW haben Arbeit zu tun.
Nach ihrem ersten großen Erfolg bei der WIPE der ATW im vergangenen Winter erobern sie nun endlich wieder die Bühne. Aber worum wird es in ihrem zweiten Stück gehen?
Es wird Musik, Tanz und Fantasie geben. Brandneue Figuren und Nostalgie. Insider-Wissen für Musical-Fans und jede Menge Spaß für alle – egal, ob es dein erstes oder dein 100. Musical ist.

Performende: Sophie (sie/ihr), Emma (sie/ihr), Mia (sie/ihr), Judith (sie/ihr), Orphis (alle), Pádraig (er/ihm), Ronja (sie/ihr)

Content Notes: Dunkelheit, Laute Musik, Nebel

Wo: Theaterlabor, PB3

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15:00-16:00

WORKSHOP
String Art

Während wir uns auf die Reise durch die Welt der Theatermaschine begeben, können Sie die atemberaubende Kunst der String Art bewundern. Mit zarten Fäden in leuchtenden Farben wird dieses verwobene Netz Ihre Herzen berühren.

Workshop geleitet von: Sarah (sie/ihr)
 
Wo: Festival Center

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16:45-17:30

Prometheus (gefesselt)

Kategorie: Performance

Sprache: Deutsch

Nachdem der übermütige Titan Prometheus die Menschheit vor der auslöschenden Wut des neuen Autokraten Zeus gerettet hat, muss er für die Ewigkeit in der Einöde die physische und psychische Gewalt des Systems ertragen. Zwar stimmen die anderen Prometheus’ Ansichten zu, sie trauen sich jedoch nicht, sich zu widersetzen; oder sind selbst Opfer. In seiner extremen Einsamkeit bewegt sich der Titan zwischen der Gewalt des Systems und der Empathielosigkeit einer Welt, die zwar versteht, aber nicht handelt. Doch warum entscheidet sich jemand, gegen eine technofaschistische Diktatur zu agieren, wenn es offensichtlich ist, dass es vor einem solchen Monstrum keinen Fluchtweg gibt?

Balázs Bálint Tibor
Text nach Aischylos

Content Notes: Themen psychischer und physischer Gewalt

Performende:

Wo: Theaterlabor, Treppenhaus

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17:00-23:00

Wir haben noch Leichen im Keller zuhause
(23:00-23:30 Nachgespräch)

Kategorie: Langzeit-Performance/Installation/Lesung

Sprache: Deutsch

Wenn wir annehmen, Blut sei dicker als Wasser, dann hat sich Niklas Frank mit “der Vater - eine Abrechnung” an einem literarischen Blutverdünner versucht. In dem Hassbuch gegen sein Vater, Hans Frank, Generalgouvaneur im vom nationalsozialistischen Deutschland besetzten Polen, probiert er sich von Familien-Kontinuitäten durch maximale Abgrenzung und Verachtung loszuschreiben . Die durational Lesung und Installation “Wir haben noch Leichen im Keller zuhause” lädt ein, sich in einer Gegenüberstellung zu diesem Versuch von Umgang mit Familienbiografie, den Kontinuitäten, dem materiellen Erbe 'deutscher Familien' und insbesondere der eigenen zu widmen. How to deal with your ties? They cannot be cut.

Yossi Herzka (er/ihm), Performance
& weitere

Content Notes: Nazismus, Gewalt

Wo: Theaterlabor, Bühnchen

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18:00-18:30

klettwitzer bericht 1958
(18:30-19:00 Nachgespräch)

Kategorie: Hörstück

Sprache: Deutsch

booooooom - das war unsere Brücke

Februar 1958, Braunkohlentagebau Klettwitz. Die große Förderbrücke ist ausgefallen und muß demontiert werden. Der Abraum und die Kohleförderung werden auf Gleisbaubetrieb umgestellt. Die Gleise müssen aber erst gelegt werden. In einer großen Solidaritätsaktion kommen aus allen Teilen der DDR freiwillige Helfer, um Klettwitz zu unterstützen.

Dieses Hörstück von Inge und Heiner Müller wurde 1958 verfasst. Paula, Lotte und Karl lesen es und weiteres. Das ist der erste Versuch. 

Lotte Luzie – Theaterschaffende
Paula Moré – Theaterschaffende
Karl Gierth – Theaterschaffende

Wo: Theaterlabor, PB3

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19:00-20:00 (min 1 hour)

*fancy* dinner party 2.0
 
Kategorie: Abendessen

Sprache: Deutsch, Englisch (je nach dem wer dabei ist)

Sie öffnet jeden Tag ihre Türen. Beständig, herrlich, bescheiden: Ein Anker inmitten des stressigen Studentenlebens. Ein Zufluchtsort voller Wärme, Gemütlichkeit, Zusammengehörigkeit und Würze: die MENSA. Heute Abend wollen wir ihr unsere Ehrerbietung erweisen. Wir versammeln uns, um das zu würdigen, was wir so oft übersehen – in Abendgarderobe und mit guten Tischmanieren wollen wir es einmal strahlen lassen, so wie die Mensa es für uns in den dunklen, hoffnungslosen Stunden unserer langen Tage tut. Ein Fest mit gemeinsamen Tabletts und Abendgarderobe. Mit vollen Gläsern und fröhlicher Gesellschaft.

Dresscode: schick & formell. *ohne Ironie*

Organisiert von: Luise Steinbach

Wo: OBS Mensa

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21:00-21:30

Judith! Wir setzen uns mit Produktionsbedungungen auseinander!
(21:30-22:00 Nachgespräch)

Kategorie: Live-Hörspiel

Sprache: Deutsch

Hallöchen! Du, sag mal, könntest du mir einen kleinen Gefallen tun. Ich brauche einen Text für ein Live-Hörspiel, das sich mit Produktionsbedingungen und Leistungsdruck auseinandersetzen soll. Das Hörspiel soll so ungefähr 30 Minuten lang gehen und ist schon fest ins Festivalprogramm eingeplant.
Leider nehmen mich mein Job und die Uni gerade total ein und ich habe keine Zeit selbst einen zu schreiben. Und da musste ich an dich denken. Könntest du uns einen schreiben? Ich kann zwar nichts zahlen, aber wenn die Festivalorga es zulässt, würden wir dich noch in den Credits erwähnen.
Achja, Deadline wäre morgen Mittag, 14 Uhr.
Dankeschön und liebe Grüße

– Der Versuch ein Hörspiel auf die Bühne zu bringen, ohne unter Erwartungen und Strukturen einzubrechen –

Judith Falentin (she/her) - Konzept, Produktion, Performance
Adi Einecke (he/him) - Konzept, Produktion, Performance
Annema Spittler (she/her) - Visualisierung
& diverse weitere Autor:innen

Wo: Festival Center

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Ganztags

Noon Mountain Practice

Kategorie: Installation

Sprache: -

Den aufgestauten Zorn loslassen, sich sicher fühlen, verwandeln. In Stille über das Schloss hinaufsteigen, über die Statue der Jungfrau, auf den Gipfel eines der vielen kargen Berge der Blanca, Tagebuch schreiben und schreien. Den Schrei auf mich zurückschlagen lassen und vorwärtsgehen. Ins Tal, zum See, durch die Berge. Die dreiwöchige tägliche Praxis wurde von einer Reihe wunderschöner Begegnungen beeinflusst. Angefangen mit dem Schrei-Workshop bei Antonia Beer, dem „Sunrise River Plunge“ und dem Tagebuchschreiben mit Raegan Truax, Justine Leichtlings Schrei-Praxis während ihres Aufenthalts bei AADK und Ana Isa´s Langzeitperformance von Albano Araújo.

März 2026, AADK, Blanca, Spanien
Kuratorin: Elena Azzedin
Kamera: Orlando Ruta
Konzept, Schnitt: Dana Maxim

Altersbegrenzung: 18+

Wo: Theaterlabor, Mediastudio 2

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Ganztags

Resignation und Rebellion

Kategorie: Fotoausstellung

Sprache: -

Die Menschen in unseren jeweiligen Porträtserien wollen alle irgendwie die Welt verändern – aber sie schaffen es nicht (aber warum?). Und außerdem: Trauer, Verlust, Spießigkeit, Erwachsenwerden, Lachen, Trotz, queere Familie, Langeweile.

Isaak fotografierte seine queeren Freunde und seine im Laufe der Jahre (2018–2026) gewonnene Familie, und irgendwie wuchsen diese Bilder zu einer kleinen Sammlung heran – Menschen, die mit Depressionen und Verlust umgehen, dagegen ankämpfen oder sie überstehen, aber (manchmal) auch eine schier endlose Menge an queerer Freude und einer „Ja, na und?“-Haltung. & Unfug. & ein Augenzwinkern und „die Sanftheit, die nicht aus der Abwesenheit von Gewalt entsteht, sondern trotz ihrer Fülle“ (Richard Siken: Snow and Rain)

Sonja zeigt einen Work-in-Progress eines neuen Projekts über – ähm –
Was ist dieses (idealisierte) Bild einer rebellischen Jugend? Wie kann ich jung werden? Warum ist Langeweile so stylisch? Wann ist der beste Moment, um sich zu weigern? Wer kommt mit? Wohin wollen wir gehen? Können wir jetzt bitte alles ändern und könnte ich ein Eis zur Feier der Revolution bekommen?

Sonja (sie/ihr) + Isaak (er/ihm)

Wo: Alte Universitätsbibliothek, Foyer

Donnerstag 4. Juni

Tag 2
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Ab 10:00 (ganztags bis 18:00)

TOMBOLA or Cutting the (financial) ties of Notgroschen

Du bist schon seit geraumer Zeit auf der Jagd nach dem großen Gewinn?
Du hast ewig darauf gewartet, endlich eine Gewinnchance zu bekommen?

Warte nicht länger und sei herzlich willkommen bei der großen TOMBOLA!
Hier kannst du gegen eine kleine Spende die spannendsten Preise gewinnen. Kauf dir ein Los und mit etwas Glück wirst du reichlich belohnt! Am Ende des Tages kommen wir alle zusammen, um dir die Preise zu überreichen.
Und denk immer daran: Auch wenn das Glück in der Tombola in den Händen des Schicksals liegt, liegt das Wohlergehen von Notgroschen in deinen!
Viel Glück <3

Notgroschen ist eine studentische Initiative am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, die sich darauf konzentriert, Studierende in ihren
finanziellen Nöten zu unterstützen.
Wir versuchen, ein kollektives und solidarisches Umverteilungssystem zu etablieren, das es Studierenden ermöglicht, trotz steigender Studiengebühren, steigender Mieten, Lebenshaltungskosten und zusätzlicher Kosten, mit denen z. B. internationale Studierende konfrontiert sind, zu studieren. Deshalb sind wir auf Spenden und Gelder angewiesen, die wir bei Veranstaltungen wie der Theatermaschine sammeln.

Organisiert von: Luise Steinbach + notgroschenteam

Wo: Festival Center

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10:00-11:30

WORKSHOP
Movement in the Morning
(Bewegung am Morgen)

Bewegung mit Xavier

Professor Xavier Le Roy kehrt zur Theatermaschine zurück, um einen beliebten Klassiker zu präsentieren: „Movement in the Morning“. Wärmt euch auf und begrüßt den zweiten spektakulären Tag der TM mit diesem körperlich anspruchsvollen Workshop

Geleitet durch: Xavier Le Roy

Wo: Festival Center

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11:00-15:15

Dream Machine

Kategorie: Installation

Sprache: keine Sprache

Ein Zylinder aus Licht und Schatten dreht sich langsam und beschwört innere Landschaften herauf, die weder ganz der Erinnerung noch der Gegenwart angehören. Der Körper, durchzogen von leuchtenden Impulsen, versetzt sich in einen Zustand des Schwebens: irgendwo zwischen Trance und Wachsein, Vision und Ruhe.
Die Installation bietet einen Raum, in dem man den Zeitbegriff verliert und den Bildern lauscht, die hinter geschlossenen Augenlidern auftauchen.

Isidora Gazmuri: Konzept

Content Notes: Dunkelheit und geschlossene Augen

Wo: Theaterlabor, Mediastudio 1

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13:00-14:30

Sarah Marsh - DOD (album listening)
(Feedback Jar)

Kategorie: Hörparty/Hörveranstaltung

Sprache: English

„DOD“ ist das Debütalbum von Malte Schusters Experimental- und Noise-Musikprojekt Sarah Marsh. Das Album, das letztes Jahr auf Kassette über das nordenglische Label Industrial Coast erschien, ist voller Samples, Noise, elektronischer Tanzmusik, Industrial-Hip-Hop und Kontrasten. „DOD“ ist durchgehend zweigeteilt und besteht zur einen Hälfte aus Industrial-Tanzmusik und zur anderen aus stampfenden elektronischen Rhythmen, Noise, Verzerrungen und übersteuerten Beats.
Der Einfluss von Industrial-Hip-Hop-Legenden wie Dälek sowie von modernen, abstrakten Elektronikmusikern wie Richie Culver ist im gesamten Projekt zu hören, bis hin zu dem Punkt, dass Richie Culvers „A Rebel Stuck on Pause“ im Industrial-Techno-Song „I wanna be real“ gesampelt wurde.

Die über einen Zeitraum von zwei Jahren zusammengestellten Songs auf DOD reichen von endlosen Rhythmen wie im hypnotischen Opener „Soaked“ über einen kleinen Moment der Ruhe im transzendentalen „Down a spiral, into the living basement“ bis hin zu Songs, die in einer regelrechten Wand aus harschem Noise enden, wie der Abschluss-Track „Bird Wheel“.

„DOD wurde zu einem Projekt aus zwei Hälften, einer Münze mit zwei Seiten. Beide haben einen eigenständigen Sound und eine eigene Textur, kommen aber irgendwie wieder darauf zurück, dass sie dasselbe Akronym als Namen tragen. Wofür steht DOD eigentlich? Wer zum Teufel weiß das schon. Alles steht für alles. Nichts steht für nichts. Zwei Sichtweisen auf eine Sache.“

Malte Schuster (alle Pronomen) - Sound und Performance 

Content Notes: Harte elektronische Klänge und stark verzerrte Musik

Wo: Theaterlabor, PB3

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15:00-16:00

WORKSHOP
Freundschaftsarmbänder 

Bekräftige deine engsten Bindungen, indem du ein wunderschön gemustertes Armband für deine Liebsten knüpfst. Ob als Zeichen der Selbstwertschätzung, der Freundschaft oder für mehr – du wirst nicht enttäuscht sein.

Workshop geleitet von: Sarah (sie/ihr)

Wo: Festival Center

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17:00-17:30

Matter-of-course
(Feedback Jar)

Kategorie: Vortragsperformance

Sprache: Englisch

Bananen sind eigentlich Beeren, Erdbeeren hingegen nicht. Kühe haben beste Freunde und können unter Stress geraten, wenn sie von ihnen getrennt werden. Es gibt eine Quallenart, die sich in ihre jüngere Form zurückverwandeln kann, anstatt auf natürliche Weise zu sterben.
Katzen können ihre Ohren mithilfe von mehr als 30 Ohrmuskeln um 180 Grad drehen. Sie sind im Grunde lebende Satellitenschüsseln. Der menschliche Körper enthält genug Eisen, um einen kleinen Nagel herzustellen. Haie gab es schon, bevor Bäume auf der Erde erschienen, und wahrscheinlich handelt es sich hierbei um eine Vortragsperformance.

Nargess Behrouzian

Content Notes: Keine fiktionalen Haie wurden hierbei verletzt

Wo: Festival Center

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17:00-18:00

Lahn Ensemble
(18:00-18:30 Nachgespräch)

Kategorie: Soziale Imaginierung

Sprache: Englisch, mit Liedern in verschiedenen Sprachen wie Russisch, Deutsch, Portugiesisch und anderen

Wir laden die Menschen in Gießen herzlich ein, sich uns zu einem Treffen am Ufer der Lahn anzuschließen. Gemeinsam werden wir den Fluss von Müll befreien und Lieder über Flüsse und Wasser in verschiedenen Sprachen singen.

Ihr seid herzlich eingeladen, mitzumachen – sei es beim Müllsammeln, beim Mitsingen oder indem ihr selbst ein Lied vortragt. Wenn ihr Ausrüstung für einen solchen Anlass habt, bringt sie gerne mit. 

Idee/Choreographie: Ekaterina Kaliuzhnaia Performende: Germaine Sollberger, Malin Harff, Morteza Zarei, Denise Lim, Ekaterina Kaliuzhnaia, und spontane weitere 

Wo: Lahn-Ufer

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18:00

TOMBOLA - Preisverleihung!

Du bist schon eine ganze Weile auf der Jagd nach dem großen Gewinn?
Du hast ewig darauf gewartet, endlich eine Gewinnchance zu bekommen?

Jetzt ist es soweit: Wir alle kommen zusammen, um dir die Preise zu überreichen.
Und denk immer daran: Auch wenn das Glück im Lotto in den Händen des Schicksals liegt, liegt das Wohlergehen von Notgroschen in deinen Händen!
Viel Glück <3

Notgroschen ist eine studentische Initiative am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, die sich darauf konzentriert, Studierende in finanziellen Notlagen zu unterstützen. Wir versuchen, ein kollektives und solidarisches Umverteilungssystem aufzubauen, das es Studierenden ermöglicht, trotz steigender Studiengebühren, steigender Mieten, Lebenshaltungskosten und zusätzlicher Kosten, mit denen z. B. internationale Studierende konfrontiert sind, zu studieren.
Deshalb sind wir auf Spenden und Gelder angewiesen, die wir bei Veranstaltungen wie der Theatermaschine sammeln.

Organisiert von: Luise Steinbach + notgroschenteam

Wo: Festival Center

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18:15-19:15

Katharsis - The Release Concert

Kategorie: Konzert

Sprache: Englisch

Mit ihrem Debütalbum „Katharsis“ lädt MAYTE euch in ihr Jugendzimmer ein – den Ort, an dem diese Songs entstanden sind. Was als persönliches Ventil begann, hat sich zu einem Live-Erlebnis voller Ehrlichkeit und Emotionen entwickelt. Zwischen bluesigem Pop und Rock ist es ein Ort, an dem man mitsingen, einen Gang zurückschalten oder einfach nur zuhören kann.✨

Maite Rauh (sie) – Künstlerin
Leonard Ehlers (er) – Instrumentalist
Noah Schuler (er) – Schlagzeug

Wo: Theaterlabor, PB3

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20:00 - open

Cutting Boobs

Kategorie: open stage

Sprache: Englisch

Eine queere offene Bühne, auf der die vielen verborgenen Talente präsentiert werden. Von Drag-Auftritten bis hin zu einer grandiosen, feurigen Show – wir sorgen dafür, dass es ein unvergesslicher Abend wird.
Da ich mir dieses Jahr endlich meinen Wunsch nach einer Brustoperation erfülle und diese privat finanziere, organisiere ich eine Spendenaktion. Ich möchte eine unterhaltsame und queere offene Bühne organisieren. Diese findet im Rahmen der Theatermaschine statt, einem studentischen Festival des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen. Termin ist der 4. Juni. Die Veranstaltung findet auf einer unserer Bühnen am Institut in Gießen statt.
Vielleicht gibt es da draußen einige, die nach einer Gelegenheit suchen, Drag zum ersten Mal auszuprobieren, oder erfahrene Kings und Queens, die bereit sind, die Bühne zu erobern. Oder du hast ein neues Talent entdeckt oder …

Wenn ihr denkt, dass das für euch oder Leute, die ihr kennt, interessant sein könnte, meldet euch bitte bei mir und teilt das mit ihnen. Wenn ihr etwas ganz anderes machen möchtet, könnt ihr euch trotzdem gerne bei mir melden (trillitzschmyriam24@gmail.com) und vielleicht können wir gemeinsam etwas ausarbeiten. Ich kann euch jedoch keine Bezahlung für eure Zeit anbieten. 

Ronja, T-dog, Lara-Marie, Sonja, Luzie Fieser, Miri, Lino, Orphis- Performende
hanna - DJ
Len und Mio - Projekt Management 

Content Notes: laute Musik, vielleicht flackernde Lichter, spontane Begeisterung und strahlende Augen

Wo: Alte Universitätsbibliothek, GBS

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22:00-22:30

Kleine Versuche 

Kategorie: Performance

Sprache: Deutsch

Eine noch sehr unfertige Präsentation einiger kleiner Theater-Versuche.

Paul Reifenberger (er/ihm) - Performance 

Wo: Theaterlabor, PB3

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Ganztags

Noon Mountain practice

Kategorie: Installation

Sprache: -

Den aufgestauten Zorn loslassen, sich sicher fühlen, verwandeln. In Stille über das Schloss hinaufsteigen, über die Statue der Jungfrau, auf den Gipfel eines der vielen kargen Berge der Blanca, Tagebuch schreiben und schreien. Den Schrei auf mich zurückschlagen lassen und vorwärtsgehen. Ins Tal, zum See, durch die Berge. Die dreiwöchige tägliche Praxis wurde von einer Reihe wunderschöner Begegnungen beeinflusst. Angefangen mit dem Schrei-Workshop bei Antonia Beer, dem „Sunrise River Plunge“ und dem Tagebuchschreiben mit Raegan Truax, Justine Leichtlings Schrei-Praxis während ihres Aufenthalts bei AADK und Ana Isa´s Langzeitperformance von Albano Araújo.

März 2026, AADK, Blanca, Spanien
Kuratorin: Elena Azzedin
Kamera: Orlando Ruta
Konzept, Schnitt: Dana Maxim

Wo: Theaterlabor, Mediastudio 2

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Ganztags

Resignation und Rebellion

Kategorie: Fotoausstellung

Sprache: -

Die Menschen in unseren jeweiligen Porträtserien wollen alle irgendwie die Welt verändern – aber sie schaffen es nicht (aber warum?). Und außerdem: Trauer, Verlust, Spießigkeit, Erwachsenwerden, Lachen, Trotz, queere Familie, Langeweile.

Isaak fotografierte seine queeren Freunde und seine im Laufe der Jahre (2018–2026) gewonnene Familie, und irgendwie wuchsen diese Bilder zu einer kleinen Sammlung heran – Menschen, die mit Depressionen und Verlust umgehen, dagegen ankämpfen oder sie überstehen, aber (manchmal) auch eine schier endlose Menge an queerer Freude und einer „Ja, na und?“-Haltung. & Unfug. & ein Augenzwinkern und „die Sanftheit, die nicht aus der Abwesenheit von Gewalt entsteht, sondern trotz ihrer Fülle“ (Richard Siken: Snow and Rain)

Sonja zeigt einen Work-in-Progress eines neuen Projekts über – ähm –
Was ist dieses (idealisierte) Bild einer rebellischen Jugend? Wie kann ich jung werden? Warum ist Langeweile so stylisch? Wann ist der beste Moment, um sich zu weigern? Wer kommt mit? Wohin wollen wir gehen? Können wir jetzt bitte alles ändern und könnte ich ein Eis zur Feier der Revolution bekommen?

Sonja (sie/ihr) + Isaak (er/ihm)

Wo: Alte Universitätsbibliothek, Foyer

Freitag 5. Juni

Tag 3
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11:30-15:00

Pflanzen // Kleidung Tausch Party

🪴🌱👗👔 ZU VERSCHENKEN // TO GIVE AWAY 👔👗🌱🪴

🪴 Dein Zimmer verwandelt sich in einen Dschungel und du weißt nicht mehr, wohin mit all deinen Pothos und Farnen? Du hast zu viele Krawatten für die TM-Textwoche gekauft und brauchst jetzt mehr Platz in deinem Schrank für unser süßes Merch? 👔

✂️🪢 Jetzt ist es an der Zeit, dich von deinen Sachen zu trennen, die du nicht mehr oft genug benutzt und die gerne ein neues Zuhause finden würden! Für die Pflanzen-/Kleidertauschparty am Freitag von 11:30 bis 15:00 Uhr suchen wir Kleidung, Pflanzen (auch Ableger) und andere Dinge, die ihr normalerweise in eine Zuverschenkenkiste legen würdet, damit wir alle tauschen und tauschen können und mit neuen Schätzen nach Hause gehen, die für immer bleiben. ❤️‍🩹❤️‍🩹

XOXO
Euer TM-Team
💚💚💚💚💚

Wo: Festival Center

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13:00-13:30

george, hat and other things
(Feedback Jar)

Kategorie: Comic Lesung

Sprache: Englisch

Eine Comic-Geschichte über eine Figur mit einem albernen Hut. Fragmentierte Szenen voller Unsicherheit und Distanz, zusammengefasst in einer einzigen Comic-Lektüre.
Unsere Figur hat viele Namen oder gar keinen. Da ist auch Rupert, der ebenfalls einen albernen Hut trägt. Und da sind der Wald, der Vogel, das Hemd. Mehr werde ich dazu nicht verraten.

liz (they/them) - comic artist and reading person
vicky (keine/ they/them) - set up helper 

Content Notes: Genderdysphorie, Selbsthass, Derealisation/Depersonalisation, unsichere Bindung …  

Wo: Theaterlabor, Bühnchen

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14:15-14:45

staring ahead on a star

Kategorie: Performance

Sprache: Deutsch/English mix

Ein Fan von etwas oder jemandem zu sein und ihm so nah wie möglich kommen zu wollen, zieht sich wie ein roter Faden durch unser Leben. Die Gefühle, die ihre Lieder in uns wecken, geben uns das Gefühl, sie schon seit Jahren zu kennen, obwohl sie uns gar nicht kennen. Aber warum klammern wir uns an Menschen, die wir niemals erreichen können? Wie können Künstler so viel in uns auslösen und ganze Generationen prägen? Wie kann ein einzelner Mensch so viel zu unserer Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft beitragen, dass wir uns so tief mit ihm verbunden fühlen?
Wir wollen zurückblicken und darüber nachdenken, wie uns das Fansein geprägt hat, und einen kreativen Weg finden, uns mit unserer Vergangenheit und Gegenwart auseinanderzusetzen. 

mira, sie/ihr
sophie, sie/they

Wo: Theaterlabor, PB3

Mobirise Website Builder
15:00-16:00

WORKSHOP
Kartoffeldruck

Hinterlasse deine Spuren bei Theatermaschine mit der Magie des Kartoffeldrucks. Bring deine alten Kleidungsstücke, langweiligen Stoffreste und Tragetaschen mit, die in einer Ecke deines Zimmers herumliegen, schnitze deine eigenen Kartoffelstempel und verwandle sie in frisch gedruckte Kreationen, die garantiert einen bleibenden Eindruck hinterlassen!

Workshop geleitet von: Ronja (sie/ihr)

Wo: Festival Center

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16:00-16:45

poor unfortunate souls - a reading

Kategorie: Lesung

Sprache: Englisch

Die unbekannte Perspektive des Sirenenmythos, dargestellt als Lesung ihres Briefes.

Mia Sturzenhecker (she/her) - Technik/Darsteller/Text , Larissa Schenk (she/her) - Technik/Darsteller/Text , Orphis Littwin (all pronouns) - Technik/Darsteller/Text

Content Notes: Mysogynie und Sexismus

Wo: Theaterlabor, Bühnchen

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17:15-18:15

Arbores, Aves et Lapides: Lasst mich ruhen, wo das Gras immer grün ist

Kategorie: Hörstück

Sprache: Deutsch

“Hier scheint die ganze restliche Welt keine Rolle mehr zu spielen. Nur der Moment zählt. Da sind nur noch die Grabsteine, die Pflanzen, das Licht zwischen den Ästen.”

Seit Jahren kommt die namenlose Figur, deren inneren Monolog wir hören, auf den Alten Friedhof in Gießen. Nun stellt sie sich jedoch eine Frage, die das Potential hat, ihr Leben zu verändern: Könnte man nicht einfach hier bleiben?

Es folgt ein Hörspiel, in dem der Bezug zur Realität immer mehr verloren geht, Bäume und Vögel scheinbar sprechen und Metamorphosen passieren können.

Vicky Prägant – Text und Bearbeitung
Sophie Feuchtenböck – Licht
Marie Engert – Stimme

Content Notes: Tod als Thema

Wo: Theaterlabor, PB3

Mobirise Website Builder
18:45-19:45

dear diary, my amp is too loud

Kategorie: Performance, Konzert

Sprache: Englisch

Sie wollte Rockstar werden und will es offenbar immer noch. Irgendwo zwischen den Teenager-Geständnissen und der E-Gitarre, zwischen dem Schwarm, den sie nie bekam, und den Akkorden, an die sie sich fast erinnert, ist der Traum nicht gestorben – er hat sich nur verheddert. „Liebes Tagebuch, mein Verstärker ist zu laut“ ist eine Performance über die Version von mir, die ich einst werden wollte. Die Kabel sind noch da. Die Angst hat sich aufgestaut. Das Gefühl, das ich mit dreizehn nicht benennen konnte, ist noch da – jetzt lauter, verzerrt, durch einen Verstärker in einem Raum voller Menschen, die mich damals nicht kannten.

hanna launikovich (sie/ihr) - Konzept, Performance
antje cordes (sie/ihr) - Dramaturgie
louis hergenhahn - Hilfe bei sound tech
lucas guigonis (they/them) - Hilfe bei light tech

Content Notes: Laute Musik (verstärkte E-Gitarre) & Teenager-Rebellion

Wo: Alte Universitätsbibliothek, GBS

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20:30-21:45

ECHO/NARZISS

Kategorie: Performance

Sprache: Deutsch

Sie kennen die Geschichte. Dennoch wollen wir sie erneut erzählen. Alle Dinge sind bereits gesagt; aber niemand hört zu, und so muß man immer wieder von neuem beginnen.

Nessi - Staging und Performance
Lilith - Staging und Performance

Wo: Theaterlabor, PB3

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22:15-23:15

GIESSEN TV präsentiert: Der große Göbbels-Preis DIE Gießen Gala

Kategorie: Show

Sprache: Deutsch

Endlich ist es wieder soweit: Die lang erwartete GIESSEN-TV-SUPER-GALA ist zurück. Hier im Herzen Mittelhessens, wo unsere Kultur noch etwas wert ist. Setzen Sie sich mit Avantgarde-Kunst auseinander, so rasch und schnell, wie sie es vorher noch nie geschafft haben. Seien Sie gespannt, welche kontroversen Knaller Ihnen die Soldat:innen der Unterhaltung diesmal aus ihrem performativen Hut zaubern. Unser persönlicher Kulturbeaufragter Wolfgang Nobert Wilhold Weimar wird live überprüfen, ob es sich noch um Verfassungstreue handelt oder schon um Terrorismus. Unsere geheimen Star-Gäste werden mehr Polizeiskorte brauchen als Björn Himmler oder Adis Scheitel zusammen. Zu Kühlen Drinks und Heißer Musik unserer GIESSEN-TV-SHOW-BAND werden Sie ihren eigenen Augen und Ohren nicht mehr trauen können: „Hat der das wirklich gesagt?“ Die Antwort erleben Sie LIVE bei der Großen GIESSEN TV-GOEBBELS-PREIS-GALA!!! Gesponsert von der Justus Liebig Universität Gießen, dem Institut für Angewandte Theaterwissenschaft und der BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND. 

Johnny Kotze - Moderation, Hektor Hicks - Production, Hilly Billy - Kamera, JennyThe Snake - Sound, Heino Müller - Licht... introducing THE JA-TV SHOWBAND + Gäste 

Content Notes: Kontroverse, Gewalt, politisch inkorrekte Äußerungen

Wo: Alte Universitätsbibliothek, AUB1

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22:00-00:00

Mic Drop Seminar or Ästhetik des schiefen
Tons? Choose your fighter

Kategorie: Karaoke
Interaktives, entspanntes Event/Performance, wenn du eine daraus machst

Sprache: Alle Sprachen, je nach gewähltem Song

Hast du die Stimmen von der Bühne gehört? Hast du diesen Schrei gehört? Ich auch nicht! Seit einiger Zeit ist es still geworden … Das ändern wir! Und bringen das lustigste Event aller Zeiten zurück: Karaoke!! Such dir einen Song aus, schnapp dir ein Mikro und los geht’s!

Organisiert durch Menschen des TM-Teams

Wo: Alte Universitätsbibliothek, Dieter

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00:00-05:00

As ( ), Occasionally I Loop ( )

Kategorie: Screening/Konzert

Sprache: keine

Während ich diesen Film anschaue, spiele ich gelegentlich einen Ausschnitt aus seinem Soundtrack in einer Schleife ab
Ein anderer Film, 1:50:05: „Warum weinst du? Das sind nicht deine Erinnerungen“
Die Zikaden verstummen und der Regen setzt ein, er gießt in Strömen
und dann lösche ich gelegentlich eine Schleife, um
Platz für mehr zu schaffen, für 4:44:44

Eine umgekehrte Vorführung, bei der Jonas Mekas’ Film „As I Was Moving Ahead, Occasionally I Saw Brief Glimpses of Beauty“ aus dem Jahr 2000 nicht gezeigt wird, da der Projektor dem Publikum statt der Leinwand zugewandt ist. Der Soundtrack des Films ertönt unhörbar leise aus dem Lautsprecher des Projektors, kleine Ausschnitte werden verstärkt und in einer Schleife abgespielt und legen so eine neue Spur für einen anderen Film.

Ihr könnt jederzeit hereinkommen und gehen. Bringt ein Kissen und eine Decke mit, schlaft ein. Oder haltet die Augen weit offen. Verdeckt sie mit euren Händen, unter einem Tuch, einer Kapuze, der Decke und lasst die Farbe des flackernden Lichts wechseln. Es wird nichts passieren.

Till Bürgin – solo

Content Notes: flackerndes Licht 

Wo: Alte Universitätsbibliothek, GBS

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Ganztags

Noon Mountain practice

Kategorie: Installation

Sprache: -

Den aufgestauten Zorn loslassen, sich sicher fühlen, verwandeln. In Stille über das Schloss hinaufsteigen, über die Statue der Jungfrau, auf den Gipfel eines der vielen kargen Berge der Blanca, Tagebuch schreiben und schreien. Den Schrei auf mich zurückschlagen lassen und vorwärtsgehen. Ins Tal, zum See, durch die Berge. Die dreiwöchige tägliche Praxis wurde von einer Reihe wunderschöner Begegnungen beeinflusst. Angefangen mit dem Schrei-Workshop bei Antonia Beer, dem „Sunrise River Plunge“ und dem Tagebuchschreiben mit Raegan Truax, Justine Leichtlings Schrei-Praxis während ihres Aufenthalts bei AADK und Ana Isa´s Langzeitperformance von Albano Araújo.

März 2026, AADK, Blanca, Spanien
Kuratorin: Elena Azzedin
Kamera: Orlando Ruta
Konzept, Schnitt: Dana Maxim

Wo: Theaterlabor, Mediastudio 2

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Ganztags

Resignation und Rebellion

Kategorie: Fotoausstellung

Sprache: -

Die Menschen in unseren jeweiligen Porträtserien wollen alle irgendwie die Welt verändern – aber sie schaffen es nicht (aber warum?). Und außerdem: Trauer, Verlust, Spießigkeit, Erwachsenwerden, Lachen, Trotz, queere Familie, Langeweile.

Isaak fotografierte seine queeren Freunde und seine im Laufe der Jahre (2018–2026) gewonnene Familie, und irgendwie wuchsen diese Bilder zu einer kleinen Sammlung heran – Menschen, die mit Depressionen und Verlust umgehen, dagegen ankämpfen oder sie überstehen, aber (manchmal) auch eine schier endlose Menge an queerer Freude und einer „Ja, na und?“-Haltung. & Unfug. & ein Augenzwinkern und „die Sanftheit, die nicht aus der Abwesenheit von Gewalt entsteht, sondern trotz ihrer Fülle“ (Richard Siken: Snow and Rain)

Sonja zeigt einen Work-in-Progress eines neuen Projekts über – ähm –
Was ist dieses (idealisierte) Bild einer rebellischen Jugend? Wie kann ich jung werden? Warum ist Langeweile so stylisch? Wann ist der beste Moment, um sich zu weigern? Wer kommt mit? Wohin wollen wir gehen? Können wir jetzt bitte alles ändern und könnte ich ein Eis zur Feier der Revolution bekommen?

Sonja (sie/ihr) + Isaak (er/ihm)

Wo: Alte Universitätsbibliothek, Foyer

Samstag 6. Juni

Tag 4
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11:30-12:15

Hysterical Cunt - open rehearsal
(12:15-12:45 Nachgespräch)

Kategorie: Performance

Sprache: Englisch

„Hysteric Cunt“ ist eine Performance im Entstehungsprozess, deren Entwicklung während eines dreiwöchigen Aufenthalts bei AADK in Blanca, Spanien, begann. Unter der kuratorischen Leitung von Elena Azzedin entwickelt Dana Maxim eine poetische Komposition aus tiefsitzender Wut, wobei sie zwischen dem Zuhören und dem Mitsingen mit dem Tal, dem Fluss und den Bergen von Blanca wechselt.

Dana Maxim (they/them) - Performance, Konzept
Elena Azzedin (sie/ihr) - curator, outside eye
Malin Harff (sie/ihr) - Dramaturgie 

Altersbegrenzung: 18+

Wo: Theaterlabor, PB3

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13:00-13:45

but I wanted to be a SUCCESS STORY
(13:45-14:15 Nachgespräch)

Kategorie: Performative Lesung

Sprache: Englisch (mit ein klein wenig Deutsch)

Erinnerst du dich noch daran, als wir *es* hatten? Dieses Gefühl, dass wir zu jemand ganz Besonderem werden, alle Ziele und Träume erreichen könnten. Nun ja… war es Selbstvertrauen, Selbsttäuschung oder Hoffnung? (Und falls du es noch hast – was nimmst du?)
In diesem unvollendeten Projekt wird die Frage gestellt, wie man großartig oder zumindest besser als zuvor werden kann.
Wie man immer wieder neue Höhepunkte erreicht und nie an Glanz verliert, wie man auch im fortgeschrittenen Alter noch eine olympische Medaille gewinnt und wie man *die Verbindung* zu Träumen abbricht, die gar nicht mehr die eigenen sind.
Bring mit: die Leidenschaften und Berufe, die du früher hattest, und die Probleme, die du heute damit hast.
Wir sehen uns dort <3

rhea lia battaglia (Koncept & Performance) 

Wo: Theaterlabor, Bühnchen

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14:30-15:00

Joan or Embers

Kategorie: Performance

Sprache: Englisch/Polnisch/Deutsch

In den letzten Jahren haben wir miterlebt, wie eine Welle von Biofaschisten über die Länder hinwegfegte – sie sind furchtlos, stehen unter Schutz und glauben nur an zwei biologische Geschlechter. Als ich 2024 die Gelegenheit erhielt, in Suwałki eine kurze Performance zu präsentieren, las ich gerade die Biografie von Jeanne d’Arc. Ich kam zu dem Schluss, dass sie eine Figur war, die es wert war, für das lokale Publikum wieder zum Leben erweckt zu werden. Jeanne – Heilige, Visionärin, Kriegerin, Verrückte – verzichtete nicht auf ihre Stimme, ihre Überzeugungen oder ihren Ausdruck, und wurde deshalb lebendig verbrannt. In ihrer Geschichte sehe ich eine Figur radikaler Freiheit und Grenzüberschreitung; einen historischen Beweis dafür, dass es schon immer Menschen gab, die Geschlechternormen und soziale Rollen überschritten haben, und dass ihre Körper oft aufstanden – für den Glauben, für die Selbstbestimmung ihrer Überzeugungen, für das Recht zu sein.
„Joanna or Embers“ wäre eine Fortsetzung meiner Auseinandersetzung damit, wie man Jeanne d’Arc performativ wiederbeleben kann, in Form eines performativen Vortrags und einer choreografischen Verkörperung der Figur durch ikonografische Bezüge. Ich würde das gesamte Projekt gemeinsam mit Andrea Bylińska (die live Cello spielt) realisieren. Auf der Bühne würde ich eine zeitgenössische Jeanne darstellen: kokett, besessen, ungehorsam, sinnlich, verloren und erleuchtet. Besonders interessiert mich die Beziehung zum Publikum – Blickkontakt, gemeinsame Gesten, das Einladen des Publikums, die aufeinanderfolgenden Phasen ihrer Biografie mitzuerleben. Können wir gemeinsam im Geiste von Jeanne d’Arc einen emanzipatorischen Zauber wirken?

Oksana Pawełko – Performance, Choreografie
Till Burgin – Sounddesign
Andrea Bylinska – Original-Soundtrack 

Content Notes: Erwähnung von Selbstmord, Tod, verstörende Geräusche, Nacktszenen

Wo: Theaterlabor, PB3

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15:00-16:00

Pannel Talk/Input Talk:
No Cuts (keine Kürzungen)
mit Frederik Rodrian

„Der Hochschulpakt ist performativ, aber (leider) keine Performance!“

Kürzungen, prekäre Studienbedingungen,Unsicherheit für Forschung und Lehre, dies alles sind (Ziele) Auswirkungen des sogenannten „Hochschulpakt“.

In diesem wurde letzten Sommer von der CDU geführten hessischen Landesregierung beschlossen, dass es in den kommenden Jahren zu massiven Einsparungen bei der Finanzierung der Universitäten kommen soll, was insbesondere kleinere und (für die Rüstungsindustrie) „uNnÜTzE“ Fachbereiche und Institute, so auch die Angewandte Theaterwissenschaft, vor eine herkulische Aufgabe stellt.

Seid herzlich eingeladen zu einem kurzen Info-Input und einer offenen Diskussion rund um die Einsparmaßnahmen an unserer Zukunft!

Wo: Festival Center

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15:00-16:00

WORKSHOP
How to: Kravatte richtig binden

So bindet man eine Krawatte

Wir haben gezeigt, dass wir Krawatten tragen und zuschneiden können, aber wie bindet man sie eigentlich? Komm vorbei und finde es heraus!

Workshop geleitet von: Simon (er/ihm)

Wo: Festival Center

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15:45-17:45

Let us let go

Kategorie: Partizipative Einladung

Sprache: Deutsch/Englisch

Lasst uns zusammenkommen, lasst uns zuhören, lasst uns schreiben, lasst uns schweigen, lasst uns reden, lasst uns verbrennen, was auch immer auf dem Papier steht
lasst uns tanzen, lasst uns atmen
Lasst uns loslassen

Kommt und geht und bleibt so lange wie ihr wollt :)

J. Kathleen Schulken (sie*/keine)

Wo: Gutenberg Garten
(Gutenbergstraße 6)

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19:00-20:00

Ich traf die Trauer bei Nacht in der Küche

Kategorie: Performance/Theaterstück

Sprache: Deutsch (mit Englischen Untertiteln)

Trauernde werden oft gedanklich in ein Wartezimmer verbannt. Alles clean, alles ordentlich.
Wir wollen diesen klinischen Raum, in dem Gefühle möglichst vermieden werden, bespielen und mit Geschichten füllen. Cowboys, Dosenpfirsiche, David Bowie und Taschentücher, alles findet seinen Platz.

Amelia Wilson (Sie/Ihr), Lisa Gutknecht (Sie/Ihr), Ulrike Hofer (Sie/Ihr), Petra Schmidt (Sie/Ihr), Nele Weibel (Sie/Ihr) - Ensemble
Dorothea Seibel (Sie/Ihr), Hanna Lina Mutschler (alle), Caro W. Müller (keine) - Regie/Dramaturgie Team
Mona Altmann (Sie/Ihr) - Kostüm
Jana Jähnig (Sie/Ihr), Emma Mamerow (Sie/Ihr) - Bühne
Celine Keblowsky (Sie/Ihr), Emma Yaiza (Sie/Ihr) - Technik 

Content Notes: Verlust, Trauer, Tod

Wo: Theaterlabor, PB3

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21:30-00:30

(un)masking ATW

Kategorie: Ball!

Sprache: Englisch

Für einen unvergesslichen Abend verwandelt sich das ATW unter dem bezaubernden Motto „(Un)masking ATW“ in einen schillernden und extravaganten Ball 🪩🎀💃🎭
Der Innenhof der AUB erstrahlt im Schein zarter Lichterketten in den Bäumen, die einen warmen, magischen Schimmer über die Nacht legen. Hinter kunstvollen Masken verbergen sich Geheimnisse und Identitäten verschwimmen, und laden euch ein, in eine Welt einzutreten, in der alles möglich scheint.

Bei eurer Ankunft verkündet ein Ansager mit einem glänzenden Zepter euren (vielleicht gänzlich erfundenen) adeligen Namen, begleitet von einer triumphalen Fanfare. Tanzkarten warten auf diejenigen, die an klassischen Paartänzen teilnehmen möchten – es ist jedoch ebenso willkommen, sich frei treiben zu lassen und die Atmosphäre in Ihrem eigenen Tempo zu genießen.
Große Kronleuchter funkeln über Ihnen 😱
Für ein paar flüchtige Stunden verblasst die Realität, und die Nacht gehört der Fantasie – bis schließlich um Mitternacht der Vorhang fällt…

Ballgesellschaft Team: Rhea (sie/ihr), Sarah (sie/ihr), Mio (er/they), Elisa (sie/ihr), Vicky (they/them/keine), Lën (sie/keine), Malu (sie/ihr) 

Wo: Alte Universitätsbibliothek, GBS

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Ganztags

Resignation und Rebellion

Kategorie: Fotoausstellung

Sprache: -

Die Menschen in unseren jeweiligen Porträtserien wollen alle irgendwie die Welt verändern – aber sie schaffen es nicht (aber warum?). Und außerdem: Trauer, Verlust, Spießigkeit, Erwachsenwerden, Lachen, Trotz, queere Familie, Langeweile.

Isaak fotografierte seine queeren Freunde und seine im Laufe der Jahre (2018–2026) gewonnene Familie, und irgendwie wuchsen diese Bilder zu einer kleinen Sammlung heran – Menschen, die mit Depressionen und Verlust umgehen, dagegen ankämpfen oder sie überstehen, aber (manchmal) auch eine schier endlose Menge an queerer Freude und einer „Ja, na und?“-Haltung. & Unfug. & ein Augenzwinkern und „die Sanftheit, die nicht aus der Abwesenheit von Gewalt entsteht, sondern trotz ihrer Fülle“ (Richard Siken: Snow and Rain)

Sonja zeigt einen Work-in-Progress eines neuen Projekts über – ähm –
Was ist dieses (idealisierte) Bild einer rebellischen Jugend? Wie kann ich jung werden? Warum ist Langeweile so stylisch? Wann ist der beste Moment, um sich zu weigern? Wer kommt mit? Wohin wollen wir gehen? Können wir jetzt bitte alles ändern und könnte ich ein Eis zur Feier der Revolution bekommen?

Sonja (sie/ihr) + Isaak (er/ihm)

Wo: Alte Universitätsbibliothek, Foyer

Sonntag 7. Juni

Letzter Tag - Abschluss
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12:00-12:30

Flieder ist die Farbe deiner Augen im Januar oder see you soon
(12:30-13:00 Nachgespräch)

Kategorie: Film mit ein paar performativen Elementen

Sprache: Deutsch/Englisch

In dem Stück geht es um Herzschmerz, um die heikle Kunst, sich langsam, Stück für Stück, von jemandem zu lösen, die Schichten der Verflechtung abzutragen, bis man spürt, wie der Wind durch die Leere weht, wo einst Geborgenheit wuchs – oder zumindest glaubte man das. Es ist eine langsame Meditation über den Prozess des Loslassens, des Wachsenlassens, nicht nur des Zurückschneidens; es ist eine sehr persönliche Meditation über die Liebe und darüber, was es bedeutet, sich ihrer Schwester – der Trauer – hinzugeben. 

Lën Brunner (sie/no): Konzept, Kamera, Postproduktion; Nina Joerissen (sie/ihr): Kamera; und eine ganze Reihe anderer Leute, auch bekannt als meine Freunde, die sich selbst spielen, haha

Content Notes: psychische Probleme, vielleicht Nacktheit, vielleicht ein bisschen Stroboskoplicht

Wo: Theaterlabor, Bühnchen

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13:30-14:30

Deep resonance bounce

Kategorie: partizipative Einladung/movement Workshop

Sprache: Deutsch/Englisch

Nehmen wir uns etwas Zeit, um in mit uns einzuchecken; um in uns hineinzuhorchen und eine Bewegung daraus schaffen; vielleicht entsteht daraus ein gemeinsamer bounce
Lasst uns zusammen bewegen und schütteln und atmen und hüpfen und tanzen; gemeinsam – so klein oder so groß, wie es sich für dich gut in diesem Moment anfühlt

J. Kathleen Schulken (sie*/keine)

Wo: Alte Universitätsbibliothek, AUB3

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15:00-16:00

WORKSHOP
Buttons

Workshop geleitet von: Simon (er/ihm)

Zeig allen deine Kreativität. Entwirf ein Abzeichen, dass du dann mit Stolz tragen kannst. Wir basteln zusammen unsere eigenen, maßgeschneiderten Buttons/Pins.

Wo: Festival Center

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15:45-16:45

nicht wollen/können
(16:45-17:15 Nachgespräch)

Kategorie: Performance

Sprache: Deutsch

Wir wollen immer Sex. Alle. Oder?
Was wäre, wenn wir nicht mehr auf den Höhepunkt warten – als wäre er das Versprechen, für das wir einiges tun, um es einzulösen? Wie können wir Sex dann noch verstehen? Vielleicht wird er zu einer Landschaft, die sich verändert, sobald wir stehen bleiben und anders sehen?

Content Notes: Ein Stück über Unzulänglichkeit im Sex. Bespricht sexuell übergriffige Momente

Len Brunner, Lara-Marie Weine

Altersbegrenzung: 18+

Wo: Theaterlabor, PB3

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19:00-20:00

and counting

Kategorie: Performance

Sprache: English

and counting schafft eine Performance-Arena, die synthetischen Regeln folgt und von synthetisch erweiterten Körpern bevölkert wird. Hier vollführen zwei clowneske Figuren ihre Kunststücke, zwischen Dunkelheit und völliger Entblößung, wo Sinnstiftung und Rauminnehmen ständig neu ausgehandelt werden müssen. Worte werden zu Zahlen, Zahlen werden zu Trägern unendlicher Möglichkeiten, der Sprache. Aufblasbare Kostüme fungieren als Choreografen (un)möglicher Interaktionen mit einer Welt jenseits aller Proportionen. Wenn wir menschliche Körper als ein Volumen aus Zahlen verstehen, wie können sie sich dann in einer Umgebung positionieren, die sich auf Zahlen stützt, um Bedeutung zu schaffen?

Ein Experiment in choreografischem Schreiben und Zählen ist ein Versuch, Zustände von (Un-)Sinn in einer Welt einzufangen, auf die man sich immer weniger verlassen kann. Es lädt sowohl das Publikum als auch die Darsteller dazu ein, in einen Zustand logischen Deliriums einzutreten, in dem 1+1 gleich 3 sein kann, wenn man nur bereit ist, daran zu glauben. Und wie in jeder echten Arena steht die erste Reihe nie ganz außerhalb des Rampenlichts…

Antje Cordes – Konzept, Performance
Annu Mensen – Performance
Till Bürgin – Ton
Vicente Antunes Ramos – Dramaturgie
Amparo Lippek – Lichtdesign
tba – Projektionen

Content Notes: Das Publikum wird aktiv angesprochen / Einbeziehung des Publikums

Wo: Stadttheater Gießen, Kleines Haus

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21:00-21:30

blue family
(21:30-22:00 Nachgespräch)

Kategorie: Performance

Sprache: Deutsch

“BLUE FAMILY” ist ein Work-in-Progress Showing, das kritisch Polizeigewalt befragt und sich dafür durch verschiedene Lesarten der blauen Uniformen hangelt:
Sonntag, 20:15 Uhr: Tatortzeit. Machen Sie sich's gemütlich. Ihre beiden Lieblingskomissare stehen vor einem spektakulären Fall. Denn die Spuren führen sie aus Gießen in die große Hauptstadt, wo sich ihre Uniformen, die sie gerade noch als raue Helden der Bundesrepublik markiert haben, plötzlich verselbstständigen. Im Fetisch-Club “Cop-acabana”, wird die bürgerliche Polizeiuniform auf einmal zum männlichen Sexsymbol und die Beiden Teil einer Tanzperformance. Die Ermittler ziehen Stück für Stück die Polizeiklamotten aus. Vollends ihrer Uniform beraubt, sehen sich die Performer*innen mit den Namen des Staates begangenen Polizeiverbechen konfrontiert. Einem Staat, dessen Polizei alle, die nicht zum Norm-20.15Uhr-Tatort-Publikum gehören, drangsaliert.
Begegnungen mit realer Polizeigewalt werfen die Frage auf, ob die Uniform der bürgerlichen Gesellschaft schon längst in Fleisch und Blut übergegangen ist oder es Auswege aus überwachenden Gewaltapparaten geben kann.

Idee, Konzept: Charlotte Maaß, Jakob Spiegler
Performance: Charlotte Maaß
Dramaturgie: Nargess Behrouzian
Technik: BALÁZS Bálint Tibor
Videoschnitt: Nina Wyss
Kostüm: Lën Brunner
Songwriting: Evelyn Janetzky

Content Notes: Gewalt, Polizeigewalt, sexualisierte Gewalt

Wo: Theaterlabor, PB3

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Ganztags

Resignation und Rebellion

Kategorie: Fotoausstellung

Sprache: -

Die Menschen in unseren jeweiligen Porträtserien wollen alle irgendwie die Welt verändern – aber sie schaffen es nicht (aber warum?). Und außerdem: Trauer, Verlust, Spießigkeit, Erwachsenwerden, Lachen, Trotz, queere Familie, Langeweile.

Isaak fotografierte seine queeren Freunde und seine im Laufe der Jahre (2018–2026) gewonnene Familie, und irgendwie wuchsen diese Bilder zu einer kleinen Sammlung heran – Menschen, die mit Depressionen und Verlust umgehen, dagegen ankämpfen oder sie überstehen, aber (manchmal) auch eine schier endlose Menge an queerer Freude und einer „Ja, na und?“-Haltung. & Unfug. & ein Augenzwinkern und „die Sanftheit, die nicht aus der Abwesenheit von Gewalt entsteht, sondern trotz ihrer Fülle“ (Richard Siken: Snow and Rain)

Sonja zeigt einen Work-in-Progress eines neuen Projekts über – ähm –
Was ist dieses (idealisierte) Bild einer rebellischen Jugend? Wie kann ich jung werden? Warum ist Langeweile so stylisch? Wann ist der beste Moment, um sich zu weigern? Wer kommt mit? Wohin wollen wir gehen? Können wir jetzt bitte alles ändern und könnte ich ein Eis zur Feier der Revolution bekommen?

Sonja (sie/ihr) + Isaak (er/ihm)

Wo: Alte Universitätsbibliothek, Foyer

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22:00-22:30

Abschluss-Zeremonie
uncutting the tie

Performande: Menschen vom TM-Team

Wo: Festival Center

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Tote-bag/Jutebeutel

Tolle Theatermaschine 2026 (un)cut ties Jutebeutel werden im Festival Center erhältlich sein <3

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T-shirt "CUT"

Tolle Theatermaschine 2026 (un)cut ties T-shirts werden im Festival Center erhältlich sein <3

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T-shirt "TIE"

Tolle Theatermaschine 2026 (un)cut ties T-shirts werden im Festival Center erhältlich sein <3

Über das Festival

In diesem Jahr veranstaltet das Institut für Angewandte Theaterwissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen die 31. Ausgabe der „Theatermaschine“ – ein von Studierenden organisiertes Theaterfestival. Dabei handelt es sich um eine jährliche Präsentation der Arbeit des Instituts, die dieses Jahr vom 3. bis zum 7. Juni stattfindet. Das Festival bietet Studierenden der BA- und MA-Studiengänge ATW und des MA-Studiengangs Choreografie und Performance die Möglichkeit, ihre künstlerischen Arbeiten einem Publikum ohne institutionelle Vorauswahl zu präsentieren. Es gibt außerdem die Möglichkeit Feedback und Kritik dazu zu erhalten, um ihre Arbeiten weiterzuentwickeln. Es handelt sich um Projekte, die von Künstler*innen im Rahmen ihres Studiums und ihrer Ausbildung am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft entwickelt wurden, wo sie sich experimentell mit performativen Praktiken, Installationen oder partizipativen Projekten auseinandersetzen und soziale, politische und kulturelle Themen behandeln. Die präsentierten Arbeiten und die analytischen Diskussionen zwischen den Darsteller*innen und dem Publikum stehen im Mittelpunkt des Festivals. Mit dem diesjährigen Motto – (Un)Cut Ties – schlagen wir eine Auseinandersetzung vor, alte Verbindungen zu lösen, neue zu knüpfen, Werte zu hinterfragen und uns mit Konzepten von Brüchen und Zusammenhalt in kulturellen und sozialen Kontexten auseinanderzusetzen.

Das Festival ist das Ergebnis einer ästhetischen, organisatorischen, ehrenamtlichen und demokratischen Zusammenarbeit. Während des gesamten Planungsprozesses erwerben die Studierenden eine Vielzahl von Fähigkeiten im Selbststudium – von Öffentlichkeitsarbeit über Festivaldramaturgie bis hin zu Finanzierungsmodellen. Wir, das Organisationsteam der Theatermaschine 2026, möchten uns darauf konzentrieren, verschiedene theaterrelevante und verwandte Institutionen miteinander zu vernetzen.
In den letzten zwei Jahrzehnten hat sich die Theatermaschine zu einer Veranstaltung entwickelt, die ein vielfältiges Publikum aus der unabhängigen deutschen Theaterszene anzieht und landesweit bekannt ist. Wir wollen unsere Plattform für Kommunikation, Interaktion und künstlerischen Austausch erweitern, indem wir mit anderen Einrichtungen der Hessischen Theaterakademie zusammenarbeiten.

Wir haben es uns zum Ziel gemacht, die Theatermaschine durch verschiedene Maßnahmen, darunter den freien Eintritt zu den Aufführungen, inklusiv und für ein breiteres Publikum zugänglich zu machen. Unser Ziel ist es, Kunst- und Theaterbegeisterte aus der gesamten JLU-Studierendenschaft und der Stadt Gießen sowie hoffentlich aus ganz Deutschland willkommen zu heißen. Um dieses Ziel zu erreichen, öffnen wir die Türen unserer Institutsbühnen und arbeiten mit kulturellen Einrichtungen in der Stadt zusammen, um Aufführungen außerhalb des Institutsraums und an alternativen Veranstaltungsorten in Gießen zu ermöglichen. 

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Unsere Locations

Theaterlabor / Festivalcenter

Alte Universitätsbibliothek (AUB)

Gutenberg Garten

Stadttheater (kleines Haus)

Teaser/Trailer

Unser Festivalteam, unsere Vorbereitungen und ein kleiner sneak-peak was ihr bei der Theatermaschine 2026 vielleicht zu sehen bekomm
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Theatermaschine FAQ

Die Theatermaschine ist ein von studierenden der JLU organisierte Theaterfestival in Gießen. Dieses Jahr wird es vom 3.-7. Juni stattfinden, unter dem motto (un)cut ties.

Nein! Es ist dieses Jahr bereits die 31. Ausgabe des Festivals.

Das Theaterfestival findet in Gießen statt. Die verschiedenen Veranstaltungen finden sowohl auf den Bühnen des Instituts sowie in weiteren Räumlichkeiten in der Stadt statt.

Es werden viele verschiedene Projekte unserer Bachelor- und Masterstudierenden zu sehen sein. Aufführungen, Performances, Installationen, Konzerte, Lesungen, Musicals, Partys und vieles mehr. Außerdem gibt es ein tolles Festivalzentrum (Bismarkstr. 24A) und ein Rahmenprogramm mit Workshops und weiteren Angeboten.
Möglichkeiten zum Zuschauen, Zeit mit Freunden verbringen, neue Menschen kennenlernen und neue Orte entdecken.

Der Eintritt ist kostenlos :)

Es gibt ein täglich wechselndes Programm, also lohnt sich jeder Tag.

Danke an unsere Sponsor:innen:

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